„Große Reise ins Feuer“
2003

Autobiografie einer Türkin, die als 6-jähriges Mädchen nach Berlin kam, streng traditionell erzogen wurde, mit 17 Jahren ihr Leben gegen den Widerstand ihrer Familie selbst in die Hand nahm und heute als Rechtsanwältin arbeitet. Ein Leben zwischen und in beiden Kulturen.

 

 

 

 

 

 

 

 

„Das Multikulti-Irrtum“
2008

Die Thesen von Seyran Ates ̧ provozieren. Die mutige Juristin, Tochter von Migranten der ersten Generation, kämpft an vorderster Front gegen Zwangsheirat und Ehrenmorde, für Frauenrechte und Integration. In diesem Buch führt sie aus, wie eine verfehlte Integrationspolitik und eine als Toleranz verkleidete Gleichgültigkeit zu Parallelgesellschaften, Ghettoisierung und Gewalt geführt haben. Und sie erläutert, wie es gelingen kann, die Migranten langfristig in unsere Gesellschaft einzubinden.

 

 

 

 

 

 

 

„Der Islam braucht eine sexuelle Revolution“
2009

Musliminnen, die selbst entscheiden, wen sie lieben, werdem mit dem Tode bedroht; Muslime, die sich gegen eine arrangierte Ehe wehren, von ihrer Familie verstoßen. Sexualität im Islam ist von Verboten, Ängsten und Gewalt geprägt – mit fatalen Folgen für eine ganze Kultur. Seyran Ateş fordert eine sexuelle Revolution, denn eine freie Gesellschaft braucht eine freie, selbstbestimmte Lebensgestaltung.

 

 

 

 

 

 

„Wahlheimat – Warum ich Deutschland lieben möchte“
2013

„Ich lebe in einem Land, das mich schützt, wenn ich wegen meiner Meinung bedroht werde. In Deutschland kann man als Freigeist vom Staat geschützt werden, in der Türkei kann man als kritischer Publizist im Gefängnis landen.“

Erst, wenn wir die Freiheit verlieren, erkennen wir, dass sie durch nichts zu ersetzen ist. Seyran Ateş hat um die Freiheit gekämpft – um ihre eigene und die der Frauen, deren Rechte sie verteidigt. Als in Istanbul gebürtige Deutschtürkin ist für sie das Recht auf freie Meinungsäußerung und Selbstentfaltung nichts Selbstverständliches, sondern ein Privileg, das es zu schützen gilt. Seyran Ateş schreibt ein engagiertes Plädoyer für die Freiheit, die Menschenwürde und unsere Verfassung. Sie fordert auf, diese Errungenschaften gegen Angriffe von Rechtsradikalen und Fundamentalisten beherzt zu verteidigen und unsere politische Kultur aktiv mitzugestalten.

 

 

 

 

„Selam Fraum Imamin“
2017

Seyran Ateş ist gläubige Muslimin. Die fundamentalistischen Tendenzen im Islam empören sie. Doch die letzten Jahre haben gezeigt: Gegen diese Entwicklungen anzuschreiben reicht nicht aus. Deshalb hat sich Ateş entschlossen, gemeinsam mit anderen Muslimen eine liberale Moschee in Berlin zu gründen.

In Deutschland herrscht der türkische Staatsislam. Die meisten aktiven Imame haben ein gestörtes Verhältnis zur Religionsfreiheit, zur Gleichberechtigung und zum Recht auf Homosexualität. Sie predigen einen Islam von vorgestern — mit der Folge, dass liberale Muslime bei uns heimatlos geworden sind. Daran möchte Seyran Ateş etwas ändern. Sie gewinnt Mitstreiter für die Gründung einer reformierten Moschee in Berlin und baut ein internationales Netzwerk von liberalen Muslimen auf. Sie lernt Arabisch und lässt sich in Istanbul zur Imamin ausbilden. Das engagierte Buch einer modernen Muslimin, die ihren Glauben leben will und sich nicht von patriarchalen Strukturen und den Dogmen der Strenggläubigen einschüchtern lässt.

 

 

 

 

„Wo gehören wir hin?“
1983

Veröffentlicht mit einer Freundin unter den Pseudonymen „Ayşe“ und „Devrim.

 

 

 

 

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